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Am späten Samstagabend wurden die Feuerwehren aus Großefehn zu einem Brand eines landwirtschaftlichen Gebäudes nach Aurich-Oldendorf alarmiert. Die Lage war laut Leitstelle anfangs unklar, es konnte nicht ausgeschlossen werden, dass sich noch Personen im Wohngebäude aufhielten. Aufgrund dieser Meldungen wurde die Alarmstufe noch während der Anfahrt erhöht, so dass neben der zuständigen Ortsfeuerwehr Aurich-Oldendorf die beiden Stützpunktfeuerwehren und drei weitere Ortswehren aus Großefehn alarmiert wurden.

Vor Ort war die Lage anfangs sehr unübersichtlich, da massiver Brandrauch die gesamte Einsatzstelle vernebelte. Es konnte festgestellt werden, dass ein größeres Holzlager unter einer Überdachung in Brand geraten war. Des Weiteren war das Stallgebäude stark verqualmt. So wurden mehrere Trupps unter Atemschutz zur Personensuch in dem Gebäude eingesetzt. Zum Glück war schnell deutlich, dass sich niemand mehr im Gebäude aufhielt.

Parallel zur Personensuche wurden Trupps im Außenbereich zur Brandbekämpfung eingesetzt. Ein weiterer Trupp ging mit einer Wärmebildkamera zur Erkundung des Stallgebäudes vor. So musste festgestellt werden, dass auch mittlerweile ein Nebenraum im Stall Feuer gefangen hatte. Sofort wurden zwei weitere Trupps zum Innenangriff eingesetzt. Diese konnten ein Ausbreiten des Feuers erfolgreich verhindern. Unterstützt wurden die Arbeiten durch zwei Hochdrucklüfter, um die Einsatzstelle rauchfrei zu bekommen.

Der Brand des Holzlagers konnte schlussendlich durch den Einsatz von Schwerschaum abgelöscht werden.

Ein Feuerwehrmitglied musste nach dem Atemschutzeinsatz aufgrund großer Erschöpfung vom Sanitätsdienst vor Ort betreut werden.

Insgesamt wurden ca. 90 Feuerwehrkräfte der Feuerwehren aus Aurich-Oldendorf, Holtrop, Akelsbarg-Felde-Wrisse, Ostgroßefehn, Strackholt und West-/Mittegroßefehn & Ulbargen eingesetzt. Des Weiteren war ein Sanitätsdienst und die Polizei vor Ort.

Datum: 13.05.2015
Uhrzeit: 22:01 – 00:30 Uhr
Ort: Aurich-Oldendorf
Alarmart: F_Ladw_Gebäude
Eingesetzte Wehren (Fahrzeuge): Aurich-Oldendorf (LF 8, MTW), Holtrop (TLF 16/25, LF8, MTW), Akelsbarg-Felde-Wrisse (LF8, ELW), Ostgroßefehn (LF8/6, MTW), Strackholt (LF8/6), West-/Mittegroßefehn & Ulbargen (TLF 16/25, LF8, MTW/ASÜ), Middels (ELW 2)
Eingesetzte Mittel: 5 C-Rohre, 1 B-Schwerschaum, 1 C-Mittelschaum, Wärmebildkamera, Hochdrucklüfter, diverse Einsatzstellenbeleuchtung
Kräfte: 90 + Polizei und Sanitätsdienst

Bilder/Text: Mario Rolfs, Pressesprecher Feuerwehr Großefehn