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In der Nacht zum Sonnabend hatten Anwohner in einem abgelegenen Waldstück in Fiebing Feuerschein wahrgenommen und daraufhin die Leitstelle der Feuerwehr informiert.

Diese alarmierte daraufhin um 00:06 die Feuerwehren Strackholt, West-/Mittegroßefehn und den Einsatzleitwagen aus Akelsbarg-Felde-Wrisse zu einem Erkundungseinsatz in das entsprechende Gebiet. Wie Strackholts Ortbrandmeister Rainer Osterbuhr noch auf der Anfahrt aufgrund des Feuerscheins feststellen musste, stand ein nicht mehr bewohntes landwirtschaftliches Gebäude in Vollbrand. Er ließ daraufhin die Alarmstufe erhöhen, so dass weitere Feuerwehren aus Bagband, Spetzerfehn und Wiesmoor alarmiert wurden.

Die Wehren setzten insgesamt sechs Trupps unter Atemschutz mit mehreren Rohren im Außen- und Innenangriff ein. Des weiteren wurden die Giebel des Stallgebäudes im Zuge der Löscharbeiten abgerissen, um besser an die Brandherde gelangen zu können. Parallel zu den Löscharbeiten musste eine insgesamt 500m lange Förderstrecke zur Einsatzstelle gelegt werden, um ausreichend Wasser zur Verfügung zu haben.

Da keine Menschenleben in Gefahr waren und die Lage recht schnell übersichtlich war, wurde im Verlauf des Einsatzes die Einsatzstärke auf drei Wehren mit insgesamt sechs Fahrzeugen reduziert. Diese hatten allerdings noch bis in die Morgenstunden mit den Löscharbeiten zu tun. Unter anderem wurde auch Schaum in bestimmten Brandabschnitten eingesetzt. „Es war schon eine extreme Brandlast“, so Wehrführer Rainer Osterbuhr, „ein PKW, unzählige Reifen, Öltanks und sonstige Abfälle waren in dem Gebäude gelagert“.

Am Morgen wurden die Wehren abermals zu Nachlöscharbeiten zur Einsatzstelle alarmiert.

Insgesamt waren 66 Einsatzkräfte der Feuerwehr so wie ein Sanitätstrupp vor Ort.

Datum: 27.06.2015
Uhrzeit: 00:06 – 09:00 Uhr
Ort: Fiebing
Alarmart: F_Erkundung, dann F_Groß
Eingesetzte Wehren (Fahrzeuge): Strackholt (LF 8/6), West-/Mittegroßefehn & Ulbargen (TLF 16/25, LF8, MTW/ASÜ), Akelsbarg-Felde-Wrisse (ELW), Bagband (LF8), Spetzerfehn (LF8/6), Wiesmoor (DLK 23/12, TFL 4000), Middels (ELW 2)
Eingesetzte Mittel: 2 C-Rohre, 1 B-Rohr, 1 B-Schwerschaum, diverse Einsatzstellenbeleuchtung
Kräfte: 66 Feuerwehr + Polizei und Sanitätsdienst

Bilder/Text: Mario Rolfs, Pressesprecher Feuerwehr Großefehn