Vier verletzte Personen und ein völlig zerstörtes Boot sind das tragische Ergebnis eines Feuers am Samstagmittag in Timmel.

Gegen 13 Uhr soll es nach Augenzeugenaussagen zu einer Explosion auf einem Boot im Timmeler Hafen gekommen sein. Die hinzugerufene Feuerwehr, von der sich einige Einheiten nach der vormittäglichen Säuberungsaktion noch im Bereich des Timmeler Meers befanden, traf bei ihrer Ankunft auf ein sich in Vollbrand befindliches Boot. Sofort wurde mit den Löschmaßnahmen begonnen und es konnten auch rasch erste Erfolge verzeichnet werden. Gleichwohl bestand die Gefahr eines Übergreifens des Feuers, da sich das Brandobjekt in der Nähe zu weiteren Booten befand.
Die Helfer zogen daher kurzerhand das Boot auf eine offene Stelle knapp außerhalb des Hafenbereiches, um das Feuer vollständig ablöschen zu können. Hierzu griffen die Einsatzkräfte auch auf Schaummittel zurück. Um eine großflächige Ausbreitung des Löschmittels zu verhindern, wurden dafür geeignete Sperren auf dem Wasser ausgebracht. Der entstandene Schaum konnte so zu einem großen Teil wieder aufgenommen und entsorgt werden.
Das ausgebrannte Boot wurde schließlich mit einem Kran aus dem Hafenbecken gehoben und abtransportiert. Im Verlauf des Einsatzes erlitten vier Personen – davon zwei Einsatzkräfte der Feuerwehr – Verbrennungen. Drei der Verletzten wurden in ein Krankenhaus verbracht.  Im Einsatz waren neben den Feuerwehren aus Timmel, Akelsbarg-Felde-Wrisse, Marcardsmoor, West-/Mittegroßefehn & Ulbargen unter anderem auch ein Rettungshubschrauber. Zur Unglücksursache liegen der Feuerwehr bislang keine Informationen vor.

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