Das diesjährige Jugendfeuerwehrzeltlager der Gemeinde Großefehn fand vom 29.07. bis zum 03.08.2018 in Oberursel in der Nähe von Frankfurt am Main statt. Die Idee für diese weite Reise entsprang auf dem Feuerwehrzeltlager vor drei Jahren in Spetzerfehn.

Die Partnerwehr der Jugendabteilung der Feuerwehr Spetzerfehn aus Oberursel war hier zu Gast. So kam es, dass die Kameraden aus Hessen uns im Gegenzug direkt zu sich eingeladen haben. Dies wurde in diesem Jahr umgesetzt. Zusammen mit ca. 100 Jugendlichen und 20 Betreuern machten sich die Fehntjer Jugendfeuerwehren am frühen Sonntagmorgen in einem Bus und insgesamt vier Bullis mit Anhängern auf den Weg in das 470 km entfernte Oberursel im Hochtaunuskreis. Damit keine Zeit für das Zeltaufbauen verloren geht, haben sich bereits zwei Tage zuvor eine Gruppe Betreuer mit einem LKW und einem Bulli auf den Weg gemacht um alles vorzubereiten. Hierzu zählte auch das Einkaufen der Lebensmittel für die ganze Woche. Die ansässigen Feuerwehren, sowie die Stadt haben einen Großteil zu diesem Zeltlager beigetragen. Sie bauten eine komplette Infrastruktur auf und stellten uns den Zeltplatz zur Verfügung. Eine angrenzende Sporthalle stand den Jugendfeuerwehren zu jeder Zeit zur Verfügung. Hier konnten nicht nur die Sanitäranlagen genutzt werden, sondern auch die integrierte Großküche.

Das Programm für die Jugendlichen war im Vorfeld bereits durchgeplant worden. Hierbei hatte man jedoch nicht mit den hohen Temperaturen gerechnet. So wurden einige Tagespunkte verschoben und stattdessen konnten alle Beteiligten im naheliegenden Freibad kostenfrei schwimmen gehen um sich abzukühlen. Weitere Aktivitäten wie eine Wanderung von der Spitze des Großen Feldberges bis zum 8 km entfernten Fuß des Berges sowie ein Orientierungsmarsch war bei der Hitze anstrengend, hat aber dennoch allen viel Spaß gemacht. Gesamtsieger des Zeltlagers wurde die Jugendfeuerwehr West-/Mittegroßefehn & Ulbargen, die bei den Wettbewerben die meisten Punkte erreicht hat.

Am Freitagmittag nach dem Mittagessen und der Siegerehrung machten sich dann alle gemeinsam auf den Rückweg nach Ostfriesland. Ohne die Mithilfe und Unterstützung aller Beteiligten wäre dieses Zeltlager nicht möglich gewesen.